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    Herausforderungen der Bezahlbarkeit auf dem malaysischen Wohnungsmarkt

    Von

    Jan 31, 2024
    The Challenges of Affordability in Malaysia’s Housing Market

    Wohnimmobilien dominieren weiterhin den Immobilienmarkt in Malaysia, aber Ökonomen weisen auf ein erhebliches Problem hin: Die meisten Häuser sind teurer als potenzielle Käufer bezahlen können. Der durchschnittliche Hauspreis im Land beträgt RM458.751, mit einer monatlichen Hypothekenrückzahlung von durchschnittlich RM1.971. Obwohl es einen Rückgang der Anzahl der unverkauften Immobilien gegeben hat, was auf einen relativ stabilen Markt hindeutet, zeigt der Median-Multiple-Ansatz, dass die Mehrheit der Häuser in Malaysia unbezahlbar bleibt.

    Das durchschnittliche Haushaltseinkommen in Malaysia beträgt RM6.338 pro Monat, was bedeutet, dass der durchschnittliche Hauskäufer sich nur ein Haus leisten kann, das etwa RM228.168 kostet. Dies steht in starkem Kontrast zu den durchschnittlichen Hauspreisen in großen Städten wie Kuala Lumpur, wo die Häuser mit erstaunlichen RM770.543 bewertet sind. Ebenso liegt der durchschnittliche Hauspreis in Selangor bei RM520.456, was deutlich über der Grenze für erschwinglichen Wohnraum von RM359.388 liegt. Auch in Sarawak, wo der durchschnittliche Hauspreis RM504.542 beträgt, sollte eine erschwingliche Wohnung nur RM179.208 kosten.

    Diese Bezahlbarkeitskrise wird durch die Herausforderungen, denen potenzielle Käufer gegenüberstehen, weiter verschlimmert. Städtische Gebiete wie das Klang Valley, Penang und Johor Bahru haben mit höheren Immobilienpreisen und dem Stigma, das mit kostengünstigen Immobilien verbunden ist, zu kämpfen. Die Nachfrage nach Wohnraum in Städten wurde durch die ländlich-urbane Migration verstärkt, was den bereits angespannten Markt zusätzlich belastet. Darüber hinaus schwächen politische Veränderungen wie die Kürzung von Subventionen und Steuererhöhungen die Kaufkraft potenzieller Hausbesitzer.

    Auch Banken spielen eine wichtige Rolle bei der Bestimmung der Bezahlbarkeit durch die Bewertung von Kreditwürdigkeit, Schulden-Einkommens-Verhältnis (DTI), Arbeitsstabilität und Wohnkosten. Das von Bank Negara Malaysia vorgeschriebene maximale DTI beträgt 60%, was bedeutet, dass potenzielle Käufer nur 40% ihres Einkommens für Hypothekenzahlungen ausgeben dürfen. Diese strengen Kriterien machen es verdienten Einzelpersonen und Familien schwierig, sich für erschwinglichen Wohnraum zu qualifizieren. Dementsprechend wenden sich mehr Menschen dem Mietmarkt zu, da der Besitz eines Eigenheims zu einem unerreichbaren Traum wird.

    Um diesen Herausforderungen zu begegnen, muss ein inklusiver und nachhaltiger Wohnungsmarkt gefördert werden. Dies erfordert ein Augenmerk auf die Erhöhung des Angebots an erschwinglichen Wohnungen, insbesondere in städtischen Gebieten, sowie auf die Verbesserung der Wahrnehmung und Qualität von kostengünstigen Immobilien. Auch sollten politische Veränderungen in Betracht gezogen werden, um die Bezahlbarkeit zu verbessern und die Kaufkraft potenzieller Hausbesitzer zu schützen. Durch die Bewältigung dieser Probleme kann Malaysia auf einen gerechteren Wohnungsmarkt hinarbeiten, der den Bedürfnissen seiner Bevölkerung entspricht.

    Häufig gestellte Fragen: